Deine Meinung

Lutz Kastka

Kommentar von Lutz Kastka |

Sehr geehrte Vertreter der WOF,
die Wahl ist gelaufen, mit welchem Ergebnis auch immer. Ich kam heute nacht zurück aus dem Urlaub und fand im Briefkasten die WOF-Info Nr. 9 vor. Da wird aufgeführt, dass unser Dorf einiges zu bieten hat, u. a. die Meierei. Danach folgt, "Also alles gut? Nein, wir meinen, es geht NOCH besser!" Das mag zwar sein, aber zur Meierei erfolgt im weiteren keine weitergehende Stellungnahme. Scheint ja nicht so wichtig zu sein. Natürlich geht es mit der Meierei noch besser, wenn auch die WOF mit ziehen würde. Wir haben unsere Planungen für die nächsten Jahrzehnte präsentiert. Das dies für den einen oder anderen gewöhnungsbedürftigt ist, ist normal. Wir haben als Meierei im Bauausschuss sehr wohl kund getan, was wir machen möchten. Insofern dürfte eine ungenügende Informationspolitik seitens der Meierei wohl kaum vorliegen. Gleiches, zur Entwicklung der Meierei, haben Herr Petersen und ich in Rahmen eines Info-Termins ihrer Partei vorgetragen. Daher bitte ich Sie, gerne an dieser Stelle, auch öffentlich, wo sie mehr Informationen haben möchten? Im Wahlprogramm ihrer Partei ist die Meierei für die Zukunft offensichtlich nicht relevant - sie wird darin gar nicht erwähnt. In der Vergangenheit habe ich immer erleben müssen, dass Mitglieder der WOF offen gegen die Weiterentwicklung der Meierei geäüßert haben. Das mag ja aus ihrer Sicht in Ordnung sein, aber dann darf man auch nicht sagen, das unser Ort, mit der Meierei, viel zu bieten hat. Das ist aus meiner Sicht nicht in Ordnung. Ich mag nur kurz anmerken, dass ich seit 2001 in Witzwort an der Meierei arbeite und ich als Einwohner ein berechtigtes Interesse an dem Fortbestand der Meierei habe. Neben dem TSV Witzwort bin ich auch in der FF Witzwort aktives Mitglied und somit sehr daran interessiert, dass ich hier auch meinen Lebensmittelpunkt behalten kann. Aber ihre Politik trägt, aus meiner Sicht, nicht dazu bei. Mit freundlichen Grüßen, Lutz Kastka

Marion Schlüns

Kommentar von Marion Schlüns |

Hallo liebe Leser unserer WOF- Seite.

So langsam gehen wir auf Weihnachten und auf's Jahresende zu.
Jedes Jahr muß man erkennen, dass Weihnachten wieder einmal sooooo plötzlich vor der Tür steht.
Sollten Sie aber doch noch einige Minuten für Ruhe und Besinnung Zeit finden, so können Sie ja einmal über ein paar Fragen nachdenken.
Diese wären:
Wenn Katholiken auf eine Demo gehen, sind sie dann Protestanten?

Wenn ich einen Kugelschreiber esse, ist das dann kulinarisch?

Wird das Internet leichter, wenn man sich etwas herunterlädt?

Ist der perfekte Geburtstagskuchen für Computerfreaks ein Googlehupf?

So, liebe Leser, viel Spaß beim lösen der Fragen und ein entspanntes Weihnachtsfest.

Andreas Schaperdoth

Kommentar von Andreas Schaperdoth |

Moin Herr Schlüns,

eines vorweg: Es passt nicht zur Grundidee von Witzwort offen und fair, wenn Personen in Kommentaren mit beleidigenden Namen abgewertet werden. Der Bürgermeister von Witzwort heißt Willi Berendt, als Beiname ist mir aus der Arbeit in der Archivgruppe lediglich Willi „Bürgermeister“ geläufig. Ich bitte Sie, das bei künftigen Kommentaren, von denen hoffentlich noch viele kommen, zu berücksichtigen. Die von Ihnen gewählte Bezeichnung wird entsprechend „korrigiert“.

Zum Thema MarktTreff:
Zwar habe ich den Artikel von Herrn Fritsch nicht gelesen, in der Sache haben Sie, Herr Schlüns, aber wohl recht. Die Komponente „Treffpunkt/Bürgerengagement“, die ja zentraler Bestandteil der MarktTreff-Idee ist, fällt in dieser Konstellation offensichtlich unter den Tisch. Die Strickstunde wurde meines Wissens jedoch bereits zu Zeiten des Vorbetreibers ausquartiert, da sich die Veranstaltungstermine nicht mit den zum Herbst 2014 reduzierten Öffnungszeiten der Familie Schultze vertrugen.

Ich vermute mal, dass es Herrn Berendt bei der Suche nach einem Nachfolger für den MarktTreff in erster Linie darum ging, dass hier überhaupt ein Laden ist. Das hat er ja auch erreicht. Andererseits gab es in der Sozialausschusssitzung im Oktober Vorschläge, die Gelegenheit des Betreiberwechsels zu nutzen und über den grundsätzlichen Bedarf hier im Dorf nachzudenken. Auch die bereits oben genannte „soziale“ Komponente kam zur Sprache (hier detailliert nachzulesen). Vorschläge gab es viele, die Gelegenheit wurde jedoch leider nicht genutzt. Das Ergebnis sehen wir – mit einem lachenden und einem weinenden Auge.

Welche Folgen die „Umwidmung“ in eine Edeka-Filiale für die Förderung hat oder sogar die Rückzahlung bereits gezahlter Beträge auslöst, wäre eine gute Frage für die Bürgerfragestunde in der öffentlichen Sitzung des Sozialausschusses am kommenden Dienstag. Was meinen Sie? Wo sich die Bürger jetzt treffen sollen, wäre ebenfalls eine gute Frage bei der Gelegenheit.

Dann bis Dienstag, 20 Uhr, im Gasthof Rathje.

Jürgen Schlüns

Kommentar von Jürgen Schlüns |

Ich habe heute den Artikel über den neuen Markttreff im "Hauberg" gelesen. Vor lauter Lobhudelei
seitens unseres Pastors könnte man glatt eine Passage überlesen.
Was bedeutet der Name Markttreff ?? Nimmt man ihn auseinander, dann bleiben die Begriffe Markt und Treff. Genau das ist doch die Grundidee, die hinter dem ganzen steckt. Genau dafür gab es doch einst Fördermittel von überall her. Nun muss ich lesen, habs aber schon selbst gesehen, dass der "Treff" faktisch nicht mehr existiert, sondern als Verkaufsfläche genutzt wird. Ein paar Seiten weiter ist im Haubarg zu lesen, dass "Siggi´s Strick und Bastelstunde" sich um ein neues Quartier kümmern musste. Das kann doch nicht wahr sein! Wo, bitteschön, sollen sich dann die Bürger "treffen" ?
Ich glaube kaum, dass die jetzige Lösung noch den Förderungskriterien der Markttreff Idee entspricht.
Ganz abgesehen davon, dass bei einer erweiterten Ladenfläche, wie sie jetzt entstanden ist, der
vorherige Betreiber mit all seinen Aktivitäten vielleicht nicht gegangen wäre. Entspricht der "Laden" in seiner jetzigen Auslegung noch immer einem "Kulturort", den unser über alles geschätzter Bürgermeister Willi Berendt so grossartig eingeweiht hat ???
Man müsste sich bei den entsprechenden Stellen mal schlau machen. Was ist, wenn Fördermittel zurückgezahlt werden müssten ?? Peinliche Sache wäre das. Aber der Bürgermeister Willi Berendt hat ja alles im Griff.
Bin mal gespannt, was noch kommt.

Andreas Schaperdoth

Kommentar von Andreas Schaperdoth |

Moin Herr Schlüns,

Ihr Kommentar ist hier leider etwas versteckt und schwer zu finden, nur durch Zufall habe ich ihn entdeckt. Vielleicht sollten wir anregen, dass man gleich auf der „Landing-Page“ sehen kann, dass es neue Kommentare gibt. Schließlich wollen wir ja, dass unsere Meinung gelesen werden.

Ihrer Einschätzung zum MarktTreff schließe ich mich in der Hauptsache an: Auch ich bin ganz angetan vom neuen Kaufmann und seinem umfassenden Angebot. Im alten MarktTreff habe ich ehrlich gesagt nur im Notfall eingekauft, in letzter Zeit sogar gar nicht mehr. Das hat sich jetzt geändert und der neue Dorfladen ist bereits fester Bestandteil unserer „Einkaufsstrategie“.

Über die Öffnungszeiten kann man sicherlich später noch mal „nachverhandeln“, wenn der Laden mal eine gewisse Zeit läuft. Da werden Sie sicherlich ausreichend Unterstützung finden im Dorf, denn diesen Einwand teilen Sie anscheinend mit vielen Mitbürgern.

In Sachen Brötchen bin ich nicht Ihrer Meinung. Ich habe im MarktTreff die ganz normalen Brötchen gekauft und war überrascht, wie gut die schmecken. Auch die Größe finde ich vergleichbar mit einem – wenn es überhaupt gibt – deutschen Standard-Brötchen, wie ich es kenne. Und im Vergleich mit den Brötchen aus Oldenswort finde ich sie deutlich geschmackvoller, die Krume ist kompakter und aromatischer und ihre Kruste ist auch nach ein paar Stunden noch knackig. Genau das, was ich von einem Brötchen erwarte. Aber das ist sicherlich Geschmackssache.

So, ich bin dann mal zum Einkaufen – im MarktTreff.

Jürgen Schlüns

Kommentar von Jürgen Schlüns |

Ich war heute das erste Mal im neuen Markttreff. Ich war sehr angetan vom Angebot, vom ganzen
Ambiente. Auswahl verdoppelt, Preise angenehm.
Nur schade, dass erst um 07:30 geöffnet ist. Dann sind die meisten Leute, die früher morgens im Laden waren, und das waren nicht wenige, schon auf dem Weg zur Arbeit. Hier wäre eine Erweiterung empfehlenswert. Um 7:30 brauche ich auch keine Brötchen mehr, schon gar nicht zu den Preisen, die verlangt werden. Und die Brötchen sind nur halb so gross, wie vorher. Dafür aber mehr als doppelt so teuer. Da fahre ich um halb sieben lieber nach Oldenswort, da rechnet sich sogar der Sprit.
Aber trotzdem, ich denke, das Angebot überzeugt, der Laden ist irgendwie übersichtlicher geworden.
Jetzt muss nur noch auch dort eingekauft werden. Dann hat das ganze evtl. eine Zukunft.