Klönschnack am Abend

Mit einer Gesamtinvestition in Höhe von 5 Mio. Euro erweitert die Meierei gerade ihren Produktionsstandort in Witzwort. Lutz Kaska, Betriebsleiter, referierte ausführlich und brachte auch gleich den Aufsichtsratsvorsitzenden Frank Petersen mit. Da die Meierei ihre Produktion von 180.000 auf 300.000 Tonnen pro Jahr erweitern will, wird eine zweite Produktionslinie für Milch gebaut. Das bedeutet eine zusätzliche Abfüllanlage und neue Tanks. So können 25.000 l/Stunde verarbeitet werden. Außerdem wird die Verladerampe umgebaut. Herr Kaska zeigte Baudetails an Hand von Bauplänen. Die Osterhusumer Meierei ist hier im Norden noch die einzige Molkerei, die Trinkmilch herstellt. Beliefert werden Aldi Nord, Lidl, EDEKA, Netto und Rewe und Aldi-Dänemark.

Der Betrieb beschäftigt aktuell 90 Mitarbeiter.

Auf die Frage, wie die Belästigung der Nachbarschaft durch Lärm und Geruch reduziert werden kann, bot Lutz Kastka an, dass man bei Problemen jederzeit bei ihm privat anrufen könne.

Großen Diskussionsraum nahm das Thema Verkehr ein. Die Allee, als einziger Zubringer von der B5 ist viel zu schmal. Tanklaster und LKW können sich nicht begegnen, ohne auf die PBankette auszuweichen. Fahrradfahrer und Fußgänger sind völlig ungesichert. Politiker, Gemeinde und Meierei haben schon auf verschiedenen Wegen die untragbare Situation an zuständige Stellen herangetragen – ohne Erfolg. Wahrscheinlich ist eine konzertierte, werbewirksame Aktion nötig.

Am Ende des Abends waren sich alle einig: wir müssen vielmehr miteinander reden! Und wenn weder Meierei noch Gemeinde von sich aus zum Gespräch einladen, dann ist es doch gut, dass WOF das tut!

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