Sozialausschuss vom 28.9.18 - Rückblick

Nutzungsordnung ehem. Gasthof Tönnsen

In der letzten Legislaturperiode hatte der Sozialausschuss eine Nutzungsordnung für den ehemaligen Gasthof Tönnsen einstimmig  als Beschlussvorlage für den Gemeinderat erarbeitet. Die Abstimmung im Gemeinderat  wurde vertagt, weil die Schule vorübergehend (Turnhallenbrand, Baumaßnahmen) die Räumlichkeiten des Gasthofes für die Nachmittagsbetreuung nutzt.

Nun kam  die Nutzungsordnung wieder auf den Tisch. Dieses Papier wurde jedoch leider nicht den Ausschussmitgliedern vorab zur Information und Vorbereitung zur Verfügung gestellt, so dass kaum jemand den Inhalt kannte. Das Gremium kam überein, eine Arbeitsgruppe zu diesem Thema einzusetzen und sich „zeitnah“ damit zu befassen.

Mittlerweile gibt es auch Meinungen, die Nutzung des Gasthofes grundsätzlich zu überdenken. Einerseits würden eventuelle Nutzungseinnahmen das finanzielle Defizit nicht abdecken, andererseits ist ein Saalbetrieb  bei gleichzeitiger Vermietung der Wohnungen darüber kaum zu vereinbaren.

Der Saal mit der Schankstube wurde in der Vergangenheit bereits für größere Veranstaltungen genutzt und wird es in der Zukunft wahrscheinlich auch. Darum sind wir der Meinung, egal, was wir zukünftig mit der Immobilie planen, dass diese Nutzung geregelt sein muss. Und das so schnell wie möglich.

Internetauftritt der Gemeinde

Die mediale Präsenz der Gemeinde (www.witzwort.de) dümpelt vor sich hin. Jede kleine  oder größere Änderung  muss kostenträchtig eine Firma vornehmen. Der Redakteur beklagt sich, dass Inhalte z.B. von den Vereinen gar nicht oder nur spärlich kommen. Er wünscht sich mehr Mitstreiter.

Aktuelle Inhalte sind das Eine, detaillierte und sortierte Informationen über unsere Gemeinde sind das Andere. Wir sind der Meinung: Struktur und Inhalte sollten grundsätzlich überdacht werden.

Auch hierzu soll es einen Arbeitskreis geben.

Nationalparkpartnerschaft

Seit nunmehr fast zwei Jahren ist die Gemeinde Nationalparkpartner. Wir haben uns vertraglich verpflichtet, den Nationalparkgedanken zu tragen und darüber zu informieren. Im Gegenzug können wir mit dem Label „Nationalparkpartner“ werben.

Dann sollten wir das endlich tun! Und nicht immer nur darüber reden und am Ende nichts tun.

 

Viele große Themen standen auf der Agenda des Ausschusses – mit viel Erwartung. Am Ende gab es im Wesentlichen keine Ergebnisse. Wie heißt es so schön: „Wenn ich nicht mehr weiter weiß, gründe ich einen Arbeitskreis!“ 

Zurück

Einen Kommentar schreiben

Jürgen Schlüns

Kommentar von Jürgen Schlüns |

Die Nutzungssatzung für "Tönnsen" liegt doch seit "ewig" auf dem Tisch. Warum muss hier neu verhandelt werden ?
Es geht scheinbar darum, Zeit zu gewinnen. Denn solange die abstrusen Mietverträge mit den verbliebenen Flüchtlingen
existieren, kann man ja getrost die unteren Räume heizen. Wird bezahlt durch die Flüchtlinge (Amt) .
Bei Übernahme der Mietverträge durch die Gemeinde (vom Amt ausgefüllt) wurden keinerlei Heizkostenabrechnungen erwähnt, dazu hätte es ja auch etlicher Wärmemessgeräte bedurft. Ferner blieben die sogenannten "Behördenthermostaten" in den Wohnungen der Flüchtlinge, so dass es nicht möglich war, die Räume bei extremer Kälte
vernünftig warm zu bekommen.
Also heizt die Gemeinde den unteren Bereich auf Kosten der Leute, die oben wohnen. Eine exakte Kostenabrechnung ist
aufgrund fehlender Erfassungsgeräte nicht möglich. Hier verstösst die Gemeinde als Vermieter gegen geltendes Recht !!
Also, Nutzungssatzung sofort, aber dann vorher auch die entsprechenden Voraussetzungen schaffen.

Was ist die Summe aus 8 und 6?